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Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
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Aktuelle Meldung

„Miteinander feiern, miteinander reden“

Buntes Programm beim 31. Straßenfest für Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Theaterplatz.

Auf der Bühne vor dem Landestheater stehen die beiden Herren. Regina Sproll und Verena Goztes sitzen. Dritter Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger spricht gerade in das Mikrofon.
Uwe Rohrbeck hält ein Los in der Hand. Klaus Holetschek hat einen Los-Kasten um den Hals gehängt um Lose zu verkaufen. Beide lachen.
Die beiden Männer mit Hut und Tracht machen Musik auf der Bühne. Wurzeltommi klopft dazu mit Löffeln im Takt auf seinem Oberschenkel.

Pünktlich zum 31. Straßenfest zeigte sich der Sommer von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein konnten Verena Gotzes und Regina Sproll, die Vorsitzenden des Behindertenbeirates, gemeinsam mit dem dritten Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger und dem stellvertretenden Landrat Dr. Stephan Winter die zahlreichen Besucher auf dem Theaterplatz begrüßen.

„Wir sind hier am Theaterplatz mitten in Memmingen – das ist ein Zeichen dafür, dass das Thema Inklusion Mitten in Memmingen angekommen ist“, formulierte der dritte Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger, der den Oberbürgermeister und Schirmherrn Manfred Schilder an diesem Tag vertrat. Herzlich bedankte er sich bei allen Organisatoren, die zum Gelingen des Festes und damit zum Abbau vieler Vorurteile und Barrieren in den Köpfen der Menschen beitragen.

„Mir gefällt das ungezwungene Miteinander auf diesem Fest, stellte ein Besucher fest, der zum ersten Mal auf dem Straßenfest war. Zwischen den Aufführungen der Dancing School Tosca, dem Fanfarenzug Aitrach, dem Trachtensportverein und vielen mehr, sorgte das „Schlager-Duo“ Florian und Dieter für beste Stimmung. Überrascht wurden die Besucher von einem Flashmob der Lebenshilfe gemeinsam mit der Tanzgruppe von Nick Gertler. Für staunende Augen bei Klein und Groß sorgte auch Clownfrau Luise, die mit Luftballontieren, Seifenblasen und ihren Balancekünsten auftrumpfte.

Neben Getränken und Speisen war auch ein umfangreiches Kinderprogramm geboten.

„Unser Hauptanliegen ist es, Berührungsängste und Vorurteile der Menschen abzubauen und das geht am besten, im ungezwungenen, geselligen Miteinander“, so Organisatorin Regina Sproll.