Hintergrund des Treffens ist u.a. ein Antrag des Behindertenbeirates aus dem Jahre 2023, der den barrierefreien Umbau des Antonierhofes fordert. Das darin aufgeführte "Flammscan-Verfahren" ist nach Einschätzung des Bauamtes jedoch nicht umsetzbar, da es die alten Steine beschädigen würde.
Als neue Lösung wurde deshalb nun eine feste Verfugung des bestehenden Steine vorgeschlagen, die mittels einer Testfläche nun vor Ort diskutiert wurde.
Eine der beiden Verfugungen wurde grundsätzlich als eine deutliche Verbesserung zum bisherigen Bestand bewertet. Unklar ist jedoch noch, in wie weit diese Streusalz- und witterungsbeständig ist.
Die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes möchte weiterhin am gesamten Austausch des Pflasters festhalten, da "Barrierefreiheit nicht von einem Kostenfaktor abhängig gemacht werden darf". Zusätzlich wird sie die vorgeschlagene Art der Verfugung mit Fachleuten für barrierefreies Bauen im Bundesverband des BSK besprechen.
Dem Behindertenbeirat ist es ein großes Anliegen, eine schnelle, praktikable Lösung zu finden, die nachhaltig ist und allen Menschen ermöglicht, den Antonierhof ohne Stolperfallen und besondere Erschwernis zu nutzen.